mensch und maschine

VALETUD_5

VALETUDO_5

Das Projekt VALETUD_5 entstand im Sommersemester 2014 an der HAW Hamburg in Zusammenarbeit mit André Behrens, Valentin René Tillian und Michael Wilde.

Einleitung: Räume beeinflussen durch äußere Reize und Sinneswahrnehmungen unsere Stimmung. Dem können wir uns nicht entziehen, egal ob dies bewusst oder unterbewusst geschieht. Ziel der Installation was es, diesen Fakt zu veranschaulichen und visuell, wie akustisch auf das Wesentliche zu fokussieren. Der Betrachter steht in einem Quader, welcher von drei Seiten via Rückprojektion angestrahlt wird. Dadurch nimmt die Projektion nahezu das gesamte Sichtfeld des Betrachters ein und ist somit auf die Reize der Installation fokussiert.
Die Projektionen zeigen einen dreidimensional sich nach hinten verjüngenden, perspektivischen Gang, der sporadisch Seitengänge aufweist. Durch diese Seitengänge gelangt man in weite nahezu identische Räume. Für jeden Raum wurde ein komplexes Visuelles Design samt akustischer Klangwelt entwickelt. Die Wände der Räume sind mit diversen Texturen (Oberflächen) versehen und spiegeln unterschiedliche Reize auf den Betrachter, der man sich nur schwer entziehen kann.

Umsetzung: Das Konzept wurde im Vorfeld intensiv theoretisch durchgesprochen und anhand von Modellen und Testversuchen geschärft.
Die Visuelle Vorarbeit richtete sich auf die Erstellung der individuellen Einfluss-Konzepte jedes einzelnen Gangs.
Sodann folgte die Programmierung und Modellierung der Gänge, sowie die Implementierung des visuellen Erscheinungsbildes mittels Unity. Unity wurde hier als GameEngine dazu genutzt 3d-Räume zu entwerfen und diese mittels unterschiedlicher Portale miteinander zu verbinden. Die Idee hierbei ist es eine Art virtuelles Labyrinth zu erschaffen, durch die der Anwender/Spieler mit Hilfe von Gestern navigieren kann. Eine Interpretation der Gesten kann in diesem Zusammenhang mit Kinect erfolgen. Folgende Gesten sind im Rahmen der Interaktion mit VALETUD_5 möglich:

Die letzten beiden Wochen wurden für die räumliche Umsetzung der Installation genutzt. Der Kubus wurde konstruiert gebaut und mit weißem Tuch bespannt. Eine Herausforderung war es, die Rückprojektionen so einzustellen, dass die eine möglichst große Fläche des Kubus ausfüllen und jeweils nahtlos aneinander anfügen.

Computationalspaces steht unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Wendholt und Prof. Franziska Hübler von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung. Layout/Inhaltsgestaltung: Marissa Kimmel und Programmierung/Inhaltsgestaltung: Adriane Künne.